Alles muss man selber machen lassen!

Hallo ihr Lieben!

Sooooooo ein halbes Jahr ist nun durch und ich habe die meisten Situationen in meiner neuen Flylady – Ordnungs – Putz – was – auch – immer – Routine durch gemacht.

Putzen oder Ordnung schaffen soll nicht mein ganzes Leben bestimmen. Vorher hatte ich einfach nicht den Mittelweg. Entweder war ich pedantisch und heikel bis zum geht-nicht-mehr, oder ich habe alle Viere gut sein lassen. So lange bis mich wieder die Tarantel gestochen hat und ich wieder wie eine Irre herum gelaufen bin. Dann durfte mich aber niemand links und rechts ansprechen und dann gab es auch keinen anderen Weg mehr.

Mir war es so zuwider, dass ich nach der Methode vor ging: Augen zu und durch! Entweder viel (zu viel!) oder vor lauter Erschöpfung gar nichts.

Ein halbes Jahr mit diesem seltsamen System. Es war nicht einfach für mich im ersten Schritt den Durchblick zu bekommen, was genau das System nun ist, was diese Flylady mir da vermitteln will. Ich weiß ja nicht wie es euch geht – aber manchmal liest sich eine Theorie umständlicher als es die Praxis dann verlangt. Mir geht es auch so mit Spieleanleitungen. (Ich meine – was bedeutet „Ein Spieler legt drei Karten mit der Zahl „5“ ab. Dieser Spieler hat außerdem drei Karten mit der Zahl „10“ auf der Hand“… woher wissen die das? Und wer von uns ist „dieser Spieler“ …) Irgendwie tue ich mir leichter in die Praxis einzutauchen als in der Theorie mich zu bemühen irgendwas davon zu verstehen. Daher habe ich, nachdem ich das Buch gelesen habe und anschließend darin etwas verwirrt herum geblättert habe, Facebook Gruppen aufgesucht, YouTube Videos angesehen um dann wieder auf das Buch zurück zu kehren.

Begonnen habe ich dennoch unüblich. Meine Geduld reicht nicht aus mir Babysteps anzueignen, die ich nicht praktisch finde. Im Gegenteil – mich regt sowas auf, wenn ich mich dann dauernd an Dinge erinnern muss, die mich nicht interessieren. Wertvolle Lebenszeit wird da verschwendet! Was mich aber effizienter gemacht hat, war, mir meine Routinen mal anzusehen. Morgenroutine, Nachmittagsroutine, Abendroutine. Warum verplempere ich Minuten, die ich morgens im Bett bleiben könnte, damit wie ein aufgescheuchtes Huhn hin und her zu laufen, statt mir Strukturen beizubringen? Wir haben jetzt keine riesen Wege zuhause, aber dennoch waren da oft einfach leere Zeiten. Zeit die zusammen gesammelt mir auf einer anderen Seite viel mehr Ruhe bringt. Das finde ich echt cool.

Nachdem ich meine Morgen- und Abendroutine intus hatte, habe ich mir diese Zonen-Geschichte näher angesehen. Sollte ja klar sein – ein Monat 5 Wochen (davon 1-2 angebrochen) und 5 Zonen. Ok, das war für mich soweit klar – NUR – Hallo? Ich habe doch mehr Räume als nur 5. Ich habe einen Moment gebraucht bis mir klar wurde, dass eine Toilette nicht so viel Aufmerksamkeit braucht innerhalb einer Woche wie ein Kinderzimmer. Also kann man ruhig diese Zonen in eine zusammen fassen. Auch wenn das Kinderzimmer jeden Tag in dieser Woche die volle Aufmerksamkeit benötigt, kann das gründliche Reinigen des Bodens und der Fußleisten des Klos ja ruhig mit einfließen. Denn – das Klo reinigen – tue ich sowieso jeden Tag. Ebenso das Abwischen der Spülung und das trocken wischen des Waschbeckens. Da geht es dann noch um 3-5 Minuten Arbeit in diesem 2 Quadratmeter Raum.

Aber zu meiner kleinen Enttäuschung – zuerst musste ich einmal Ausmisten. Jeden Tag. 15 Minuten. 27 Dinge (mindestens). Anfangs mühsam, wurde es immer leichter und he! ich habe im Zuge dessen gleich die Kästen ausgewischt und geputzt. Alles in nur 15 (ok in manchen Räumen 20) Minuten. Das ist so gesehen nix. Das geht immer. Währenddessen habe ich mir meine Zonen eingeteilt und die Zimmer auch fix verteilt. Ich bleibe bei der Einteilung, denn dann erspare ich mir mühsam neue Zugänge und Abläufe zu erfinden, sondern halte mich an meinen Plan. Das mag vielleicht langweilig sein, aber der Mensch ist ein Gewohnheitstier und gerade so unliebsame Dinge sind besser, man kann sich in einer Routine wieder finden. Das ist dann wie Zähneputzen oder sich anziehen. Das macht man einfach – ohne Nachzudenken. Mittlerweile habe ich auch schon meine Wochentage routiniert. Sprich  – ich weiß ungefähr an welchem Tag was dran ist.

Etwas, was ich anfangs gar nicht verstanden habe, war das HomeBlessing. ICH dachte ja – mit der 15 Minuten Putzerei ist alles getan. Nein – das stimmt nicht ganz. Das ist nur das gründliche Sauber machen (wie zum Beispiel die Dunstabzughaube, die vorher nur alle 6 Monate geputzt wurde und jetzt alle 4 Wochen..) Ich habe den Ablauf nicht für mich begriffen. 10 Minuten je Aufgabe. Wer braucht denn bitte 10 Minuten um den Müll raus zu bringen. Wo wohnen die denn? Auf einem 2 Hektar großen Anwesen und der Müllcontainer ist beim elektrischen Eingangstor ein Kilometer entfernt? Vor allem – man soll ja alles so rasch erledigen wie möglich. Und dabei haben DIE ja schon ihre Schuhe an (ala – immer angezogen sein – inkl. Schuhe! – was ich ja nicht mache *barfußimherzen*)

Also habe ich mein HomeBlessing auch an mich angepasst. Anfangs brauchte ich knapp 60 Minuten, mittlerweile 40. Und da ist die Zonenarbeit schon inbegriffen. Wie ich das gemacht habe? Ganz einfach! Ich habe die Aufgabe, die ich sowieso durch das HomeBlessing an dem Tag machen würde, einbezogen.. das ist bei mir der Boden. Da alles schon vorbereitet ist (Staubsauger und Aufwaschkübel) bin ich eben in dem Bereich der laut Zone dran ist, besonders gründlich inkl der Fußleisten.

So läuft das nun alles dahin. Routinen, Zonen und Blessings. In manchen Zimmern bin ich immer noch nicht über das Ausmustern (27 Dinge Boogie) hinweg.. und das wird wohl noch einige Zeit so bleiben.. aber ich bleibe dran.. das ist für mich ja schon eine gute Sache 🙂 Also funktioniert es! Nicht ganz so wie das Original es mir vorgibt, aber so, dass es mir mein Leben erleichtert und mir mehr Freizeit schenkt.

Denn genau das war der Plan! Das Leben besteht nicht nur aus saugen und wischen, kochen und putzen. Das sollte so wenig Platz einnehmen wie möglich und dennoch ist es einfach wichtig eine gewisse Ordnung zu haben. Weniger ist mehr. Sich von Ballast zu trennen anstatt ihn von der einen Seite zur anderen zu räumen. Das gibt dir wieder mehr Luft zum Atmen. Und die variablen des Lebens hauen dich dann nicht so schnell um.

Es hat sich viel geändert. Irgendwie läuft der Haushalt wirklich nebenher. Ja, es sind noch nicht alle Ecken und Enden perfekt, aber das war nie mein Anspruch. Ein Nachmittag mit den Kindern spontan weg zu fahren, ohne zuhause komplettes Chaos zu hinterlassen war mein Ziel. Oder den schönen Tag nicht ausnutzen zu können, weil eben schon Fünf vor Zwölf war. Wir statt schwimmen zuhause bleiben mussten, weil ich eben diese Dinge aufholen musste.

Da habe ich echte Erleichterung gefunden.

Würden euch meine Schritte interessieren? Meine „Version“ des Flylady-Systems?

Alles Liebe,

NiNa

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How to… organize yourself

Hallo ihr Lieben!

Wie schön wäre das Leben, wenn wir eine ToDo Liste hätten und wenn die abgearbeitet ist hat man es geschafft und kann sich anderen Dingen zuwenden.

Im Normalfall ist das leider nicht so, denn die ToDo Liste bekommt ständig neue Punkte. Und als ob das nicht reicht, werden diese Punkte auch noch verteilt. Im Büro werden Infos auf Zuruf angebracht, in Meetings auf Protokollen notiert, per E-Mail kommen minütlich neue Aufgaben herein oder das Tagesgeschäft türmt sich an. Zuhause sind es die Routinearbeiten die auf einen warten, die Kinder kommen nebenbei mit Mitteilungsheften und Infos daher, vom letzten Arztbesuch muss man noch die Rechnung einreichen und neue Termine müssen ausgemacht werden. Dies geht aber nicht sofort, denn auch hier muss man sich an Öffnungszeiten halten.

Geht es euch auch so?

Wir tendieren dazu hereinkommende Infos sofort zu priorisieren. Das Problem ist nur, wenn wir es als nicht wichtig erachten ist die Chance sehr hoch, sie zu vergessen.

Also: was tun?

Ich habe dafür viel herum gesucht. Bücher gelesen und das Internet durchforstet. Bis ich auf die „Getting things done“ Methode gestoßen bin von David Allen.

1. ERFASSEN:

Ich habe mir eine Inbox angelegt. Hier kommt ALLES erstmals hinein. Dort schreibe ich einmal alles auf. Mein Sammelkübel sozusagen. Jeder noch so kleine Gedanke, alles auf diesen Zettel/in dieses Buch. Dieses Buch habe ich auch immer mit. Während mein Büroplaner im Büro bleibt, habe ich dieses Büchlein immer dabei. Auch falls mir zuhause etwas einfällt.

Natürlich kann man das auch digital machen. Es gibt Unmengen an Apps die hier helfen können.

2. SELEKTIEREN:

Hier gibt es zwei Kategorien:

Geht es mich etwas an? Oder ist es für mich als reine Information gedacht?

Ist es rein informativ, nehme ich es auf um eventuell einmal darauf zurück zu schauen.

Ist es eine Information, die ich erledigen muss, überlege ich zuerst, ob ich diese Aufgabe selbst erledigen muss oder ob mir vielleicht jemand etwas abnehmen kann. Man muss ja nicht immer alles selbst machen. Delegieren heißt hier das Zauberwort. Auch kleine Kinder können kleine Aufgaben im Haushalt übernehmen.

3. PRIORITÄTEN:

Es gibt so eine Faustregel für die Dinge, die man vorziehen kann. Wenn es nur 2 Minuten dauert, dann tue es sofort. Es wird kaum Tage geben, wo du den ganzen Tag mit 2 Minuten Arbeiten ausgefüllt hast. Aber setze dir ein Zeitlimit dafür. Maximal 30 Minuten lang arbeitest du diese 2 Minuten Aufgaben ab. Das Unangenehmste tust du zuerst. Dann abstufend bis zum Einfachsten.
Leider sind es nicht nur Kurzaufgaben die dich begleiten. Mache danach eine kurze Pause und hole dir die Energie für den nächsten Schritt.

4. ORDNEN:

Die meiste Kraft geht für den Beschluss drauf etwas zu tun. Dieses „ins Tun kommen“ ist immer leicht gesagt, aber es kostet Unmengen Kraft sich selbst in den Hinter zu treten.

Einfacher ist es, all die übrig gebliebenen ToDo´s her zu nehmen und in Kategorien einzuteilen. Fasse alles zusammen, was auf dem PC zu erledigen ist. Oder alles was in einem Raum zu tun ist. Oder auch nach Themen. Wenn du einen Anruf zu erledigen hast, legen den Anruf so, dass du gleich beim Arzt den Termin ausmachen kannst..

5. TERMINISIEREN:

Das was Planer tun, ist es sich nun Termine zu setzen. Thema 1 wird bearbeitet von 8-9 Uhr, dann wird Pause gemacht. Weiters Thema 2 von 10-10:30 Uhr und so weiter. Das ist zwar in der Planung erst einmal ein Stück Arbeit, aber nur so kann man Aufgeschobenes wieder unter Kontrolle bekommen. Außerdem finde ich, habe ich lieber den Tag herunter gebrochen auf mehrere Stationen mit genügend Pausen, als ich habe das Gefühl, der Berg Arbeit erschlägt mich.

6. ABARBEITEN:

Und zwar mit Timer und Konzentration. Sobald du merkst, die Konzentration geht flöten mache die eine Aufgabe noch fertig und stehe auf, hole dir etwas zu trinken oder gib deinem Körper eine kurze Pause und kehre wieder zurück, falls deine dir eingeplante Zeit noch nicht zu Ende ist. Ist die Zeit sowieso abgelaufen und du kannst diese Aufgabe später oder am nächsten Tag erledigen, dann plane erneut diese Aufgabe am nächsten Tag ein. Arbeite immer nur an einer Sache um dich nicht zu verzetteln. Bei großer Konzentration darf auch ein Kollege oder ein Kind 10 Minuten warten, bis du dich mit voller Aufmerksamkeit dich ihm widmest.

Ja und so wird dein ToDo Berg immer kleiner. Du kannst effizient deine Aufgaben über den Tag bewältigen und bekommst gleichzeitig ein Gefühl für dein Zeitmanagement. Sowohl im Beruf als auch Privat ist die Work-Life-Balance sehr wichtig.

Achte auf dich!

Alles Liebe,

NiNa

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Verdurstet…

Hallo ihr Lieben!

Vor kurzem habe ich mich mit einem Bekannten unterhalten. Der Auslöser für das Gespräch war, ich hatte an diesem Tag Kopfweh und es wurde so schlimm, dass ich sogar Probleme bekam meine Umgebung wahr zu nehmen. Ich fühlte mich wie als wäre ich betrunken und gleichzeitig unglaublich müde. Nur dieser Schmerz ließ mich nicht schlafen. Da Übelkeit dazu kam, wollte ich natürlich weder Essen noch Trinken, somit wurde die Situation nicht wirklich besser.

„Was trinkst du denn so?“, fragte er mich.

„Ich trinke Wasser, Tee und Kaffee“, antwortete ich. Und eigentlich war das schon fast wieder gelogen, denn ich trinke – gerne – Kaffee und das Wasser ist eher weil ich es muss und doch zwischenzeitlich mal Durst bekomme. Also unterm Strich – ich trinke zu wenig.

Er erzählte mir, dass seine Freundin auch sehr wenig trinkt. Ähnlich wie bei mir, dürfte Sie auch noch tagsüber viele Punkte auf der ToDo Liste haben und dadurch viel in Bewegung sein. Bei ihr hatte es nur noch viel fatalere Folgen! Sie hatte so etwas wie einen Schlaganfall. Da das Blut zu dick wurde, hat es in ihrem Gehirn Regionen nicht mehr richtig durchbluten können. Dies löste Kopfschmerzen, Lähmungserscheinungen, Sprachstörungen, eingeschränkte Sicht und Erschöpfungszustände aus. Nach mehreren Infusionen mit Kochsalzlösung wurden die Beschwerden innerhalb weniger Stunden komplett aufgelöst.

So – und da sitze ich nun und mache mir Gedanken.

Ich bin ein schlechter Trinker. War ich immer schon. Wasser ist gesund und wir dürfen uns glücklich schätzen einfach zur Leitung zu gehen und es einzufüllen, aber es wird mit der Zeit einfach langweilig. Die Alternativen sind aufgespritzte Säfte. Aber auch hier ist der Geschmack mehr fahl als anregend. Und auf Softdrinks greife ich nie zurück. Der darin enthaltene Zucker zieht mir noch mehr das Wasser aus dem Körper. So viel kann man gar nicht trinken, dass dies wieder ausgeglichen wird.

Auf der ewigen Suche, nach guten Getränken, im Idealfall vielleicht auch noch abwechslungsreich, sind wir über eine Firma gestoßen, die sogar hier in Österreich ihre Wurzeln hat.

Waterdrops sind kleine Brausewürfel. Diese kommen gänzlich ohne Zucker aus und sind – grob gesagt – gefriergetrocknetes, gepresstes Obst.

Laut Angabe gibt man ein Waterdrop in 300ml Wasser. Das empfinden wir, als Wassertrinker, ehrlich gesagt zu intensiv. Aber mit 600ml bis sogar 1000ml schmeckt es unglaublich erfrischend und welch Wunder – ich trinke es mit Genuss! Dazu noch mit frischen Früchten, sieht es auch toll aus.

Die Geschmacksrichtungen reichen vom Beerengeschmack bis hin zu Limette und heißen Focus, Boost, Relax, Youth und Defence. Was uns als LoveYourself_TrustYourself wichtig ist, ist dass es ohne Konservierungsstoffe auskommt und somit unter „CleanFood“ laufen kann.

Über Superfoods die hier auf der Inhaltsangabe aufgelistet sind, lässt sich unserer Meinung nach streiten. Während die Einen darauf schwören, sind es die Anderen, die sich Fragen, warum man nicht heimische Produkte hierfür verwendet, statt Früchte aus weit entfernten Ländern zu verschiffen.

Neugierig geworden? Unter dem folgenden Link könnt ihr euch selbst ein Bild machen!

Waterdrop Official Shop

Und als besonderes „Zuckerl“ gibt es noch für Eure ERSTBESTELLUNG 20 % Rabatt mit dem CODE: LYTY20

Danke an dieser Stelle an Waterdrop zur geduldigen Beantwortung unserer Fragen. 🙂

Resümee: Uns schmeckt es und da es mittlerweile 5 Geschmacksrichtungen gibt, wird es auch nicht langweilig, zusätzlich zu Wasser, zwischendurch auf diese kleinen Drops zurück zu greifen!

Kleiner TIPP: Ich habe mir einfach ein paar Drops in die Tasche gesteckt. Wenn ich unterwegs bin, reicht es aus, mir ein Wasser zu bestellen. Die Waterdrops hüpfen dann schon fast von selbst hinein 🙂

Und somit entlasse ich Euch in einen schönen Tag! Denkt daran, TRINKEN IST LEBENSNOTWENDIG. Da darf man sich auch gerne überlisten. Gerade jetzt im Frühling und Sommer, wo es wieder wärmer wird!

Alles Liebe,

NiNa

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Und weiter geht’s – geordnet in den Frühling!

Hallo ihr Lieben!

Monat 3  ist fast um meiner Neuentdeckung für Ordnung und ein putzfreies Wochenende.

Darum möchte ich Euch kurz einen Überblick schaffen, wie das System nun von MIR umgesetzt wird. Dies ist allerdings nur MEINE persönliche Routine und ist nur mehr zum Teil das, was man im Flyladysystem vorfindet. Ihr könnt Euch aber auf Facebook diversen Gruppen anschließen oder euch das Buch selbst kaufen. Auch eine App im Appstore gibt es, die das Grundprinzip für die tägliche Nutzung bereit hält.

Ich putze nicht gerne in meiner Kleidung die für das Büro gedacht ist. Zwei Blusen habe ich mir damit schon ruiniert. OK – gut – ich habe ja genug (noch) aber so soll der Boogie ja nicht funktionieren. Putzen und anschließend Kleidung statt waschen, täglich einfach entsorgen *lach*..

Darum mache ich das etwas anders.

Zuerst habe ich – wie alle anderen auch meine Routinen in Ordnung gebracht. Es macht wirklich Sinn gewisse Abläufe einfach noch einmal zu überdenken.

Ein Beispiel: Unsere Kaffeemaschine braucht länger um sich aufzuwärmen bevor man Kaffee trinken kann. Also drehe ich sie auf, bevor ich ins Bad gehe. Vorher war das immer willkürlich. Jetzt muss ich nicht mehr warten.

Also habe ich meine Morgen und Abendroutine angepasst.

Ich weiß nun genau wie lange ich für was brauche und sogar so Dinge wie Makeup und Frisur sind etwas, was ich im Halbschlaf schaffe – ohne groß Nachzudenken. Mein Gehirn gesellt sich dann wieder zum Esstisch, wenn ich die Täglichen ToDos durchschaue, die Kinder noch einmal an gewisse Dinge für die Schule erinnere und allfälliges vielleicht ergänze.

Ich werde oft gefragt, wie diese Zonenarbeit funktioniert. Ist es nicht einfacher, EINEN Tag mit einer Stunde zu blockieren und alles hinter sich zu haben, als 4 Tage mit jeweils 15 Minuten? Ja, klar geht das auch, aber das System hat schon vorher nicht funktioniert (bei mir) und ich fand mich dann schon wieder in der Situation am Samstag für 2-3 Stunden (oder länger..) mit all diesen lästigen Dingen beschäftigt zu sein.
Warum das System für mich nicht funktioniert hat – ganz einfach . 15 Minuten, mache ich IMMER. Egal ob ich müde bin, ob ich lange gearbeitet habe, egal ob ich noch einen Termin habe oder ob ich ein krankes Kind zuhause habe. 15 Minuten gehen immer. Sogar am Abend, wenn die anderen Fernsehen oder sich Bettfertig machen, kann ich (könnte ich) diese Dinge noch einschieben, falls es sich – aus welchen Gründen auch immer – am Nachmittag nicht ausgegangen ist. Das geht wirklich einfach für mich. Und ich hatte auch schon eine Situation wo mein Essen im Ofen war und während es fertig geschmort hat, habe ich schnell meine Zonenarbeit erledigt. 15 Minuten sind machbar. Keine Ausreden! Das geht – auch wenn du 40 Stunden arbeitest (ich arbeite teilweise mehr..) Es kommt auf dich an und wie effizient du bist um Aufgaben zu erledigen..

Wie funktioniert es nun.

Du teilst deinen Haushalt in 5 Zonen ein. Grob darauf eingegangen bin ich schon in meinem Beitrag : Alles im Griff – oder – wie ich mich organisiere..

Zusätzlich teilst du dir deine „WERKTAGE“ noch in Themen auf.

Der Originalablauf ist es etwas anders als bei mir, aber ich habe mich nun so organisiert:

Montag: Pflanzen gießen / Haustierpflege (das variiert: Bürsten bei Fellwechsel, Medikamentengabe (Wurmtabletten) oder Sonstiges – meist wissen das die Tierhalter schon ganz gut selbst, was in regelmäßigen Abständen zu tun ist.

Dienstag: HomeBlessing / Kühlschrank sortieren / Essensplan erstellen / Einkaufsliste erstellen.
HomeBlessing bedeutet für MICH: 15 Minuten Abstauben, 5 Minuten alle Mistkübel leeren, 20 Minuten Staubsaugen, 15 Minuten aufwaschen, 5 Minuten HotSpots entfernen

Mittwoch: Einkaufen / Erledigungen (Post, Geschenke für Geburtstage, etc. pp)

Donnerstag: ME Time.. hier mache ich NUR die Zonen-15 Minuten und das was mir Spaß macht

Freitag: Betten überziehen / Buchhaltung (Geldbörse und Tasche ausmisten) / Arbeiten auf dem PC – Blog schreiben zum Beispiel ..

Samstag/Sonntag: Familienzeit / Freizeit

Zusätzlich zu diesen Aufgaben / Thementagen ist Zonenarbeit angesagt.

Beispiel Anhand meiner Küche, maximal 15 (20) Minuten:
Montag: Dunstabzug, Mikrowelle
Dienstag: Boden gründlich staubsaugen und aufwaschen, Fußleisten, Lampen, Teppiche
Mittwoch: 2 Schränke ordnen und ausmisten, auswischen und Schranktüren abwischen
Donnerstag: Fenster, Wand und Schalter, Türe
Freitag: Fressnapf, Müll Lade, Regal

Also sieht ein Montag bei mir so aus:

  • Pflanzen gießen (eventuell abstauben/abduschen),
  • den Hund versorgen (das variiert aber  in den Aufgaben und muss nicht jede Woche gemacht werden zumal es nur SONDER-Aufgaben betrifft – Tägliche Dinge sind ja in den Tages-Routinen fix verplant) und
  • putze die Dunstabzugshaube und die
  • Mikrowelle.

Das dauert insgesamt 30 Minuten und passt, da ich es unter voller Konzentration mache und alles so schnell aber gründlich wie möglich.

Danach oder davor sind noch weitere Aufgaben wie Kinder holen/bringen, Aufgabe mit ihnen machen, lernen helfen, kochen, Instagram/Blog/FB, Eure Fragen beantworten ❤ (das mache ich am Liebsten) , Kooperationen bearbeiten oder mich für meine Klienten vorbereiten.

Die große Frage nach dem warum stellt sich auch immer wieder und die ist natürlich immer sehr persönlich.

Aber 1. Erspare ich mir damit einen einwöchigen Frühjahrs oder Herbstputz (oder Beides) in dem ich mich anschließend nicht mehr fühle, Muskelkater habe und echte Hemmungen (!!!) habe, die Wohnung zu nutzen.

2. Komme ich durch mein kontinuierliches Räumen immer mehr und mehr in Winkel, die ich so, vermutlich gar nicht bearbeiten würde.

3. Trenne ich mich schneller und leichter von Dingen, die wirklich, wirklich, wirklich nur herum liegen …  (Stifte, Zettel und Planerutensilien sind hier absolut sowas von ausgeschlossen… 😉 )

Diese 15 Minuten scheinen nicht viel Zeit zu sein, aber man schafft, wenn man konzentriert ist, wirklich eine Menge. Hand in Hand mit dem Focus sich freier zu fühlen und auch wieder in den Laden und Kästen einen Überblick zu verschaffen.

Ich weiß nicht wie es Euch dabei so geht, aber gerade wenn man nicht mehr regelmäßig umzieht, sammeln sich nun einmal viele Dinge an. Darunter einmal 80% Fehlkäufe oder geschenkter, lieb gemeinter Krimskrams. Dinge, über die sich Andere wirklich freuen und es auch gerne verwenden.

Zu meinem Donnerstag wollte ich noch kurz etwas sagen:

Warum ich mir ME-Time eingeplant habe, obwohl ich Samstag und Sonntag frei habe? Der Alltag hält mich in Bewegung. Ich komme oft nicht einmal dazu mir die Haare zu waschen und muss das schnell in der Früh machen, oder meine Füße zu pflegen. Alles was über eine Katzenwäsche oder schnelles Duschen am Abend hinaus geht, ist manchmal wirklich nicht machbar. Warum auch immer – aber bevor ich mich 10 Minuten in der Wanne entspanne, mache ich lieber noch 10.000 andere Sachen, die in meinem Kopf herum schwirren und so gerne „geboren“ werden wollen. Meinen Kopf kann ich leider nicht abschalten und diese Dinge nerven mich noch mehr, wenn ich sie nicht verwirkliche. Die kreativen Köpfe wissen wovon ich Spreche #lovetheplannercommunity . Aber am Donnerstag. Da ist für alles Zeit. Da nehme ich mir für mich Zeit. Ganze bewusst. Und das solltest du auch tun. Achtsam sein auf deine Energiereserven und achtsam auf dich. Dein Körper ist nun einmal das um und auf um überhaupt irgendwas zu tun.

Perfektion ist kein Focus, kein Ziel.

In diesem Sinne,

Alles Liebe

Nina

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