Was „mealprep“ bedeutet und wie du in 3 Schritten deine gewohnten Rezepte gesund „pimpst“

Hallo Ihr Lieben,

Ein Wort höre ich ständig um mich herum. „Mealprep“. Habt ihr das schon einmal gehört? Auf Instagram gibt es dazu mehr als 6,5 Millionen Einträge unter dem Hashtag.

Mealprep ist der neumoderne Begriff für vorkochen. Jupp – mehr ist es nicht. Wir mealpreppen jede Woche mehrmals als Familie, denn unser Großkind ißt nach der Schule zu Hause und da ich meist erst mit ihr nach Hause komme, würde sie dann zu spät Mittag essen.

Vorkochen ähm mealpreppen, erleichtert deinen Alltag ja ungemein. Du kochst einmal eine Mahlzeit und kannst 2-3 Mal daran essen. Je nachdem wie du es dir einplanst. Rechne einfach die doppelte oder dreifache Menge deiner Mahlzeiten die du sonst für ein Essen kochst und schon bist du dabei, …beim mealpreppen. Viele Gerichte kann man auch einfrieren. Wie das wohl genannt wird? Mealfreezen? *gedankenpause*

Wie auch immer.. Da ich ja meistens weniger mit Sportlern und Singles zu tun habe, sondern mehr im Familienbereich, sehen die Kochmengen sowieso anders aus. ABER was mir immer wieder unter kommt, sind einfache Hausmannsgerichte. Meist ist es so, dass der Koch/die Köchin aufgrund einer bewussten und gewollten Umstellung der Ernährung völlig auf alle bisher bewährten Rezepte verzichtet. Schließlich haben DIE sie ja in die Lage gebracht zuzunehmen oder sich nicht wohl zu fühlen.

Aber diese Rezepte sind nicht per se schlecht. In nur 3 Schritten könnt ihr so ziemlich jedes Gericht clean und besser machen.

Schritt 1: Das Fleisch:

Oft wird bei Gulasch fettes Rindfleisch her genommen (Fett ist ja ein Geschmacksträger) oder Schweinefleisch bei Reisfleisch, Bolognese machen viele Menschen mit gemischtem Faschierten (in dem auch sehr viel Fett eingearbeitet wird — Kostenfaktor!!)

Daher mein Tipp: Wählt mageres Fleisch und ändert dafür etwas die Zeit des kochens, damit das Fleisch nicht trocken wird.

Schritt 2: Getreide:

Spätzle, Nudeln, Nockerl – alles ist in gekaufter Form aus glattem Weizenmehl her gestellt. Bei den Nudeln ist die Auswahl schon etwas besser geworden.

Mein Tipp: Spätzle sind wirklich nicht schwer selbst zu machen. Macht einmal mehr und friert sie ein, allerdings mit Dinkelmehl. Euer Körper wird es euch danken!
Nudeln muss man nicht in Vollkorn kaufen. Dinkelnudeln unterscheiden sich kaum im Geschmack.

Reis – Basmatireis, Langkornreis, Jasminreis kommen am häufigsten auf Österreichs Tisch. Als Beilage gemischt mit Erbsen (Risi-Pisi) oder eingekocht.

Mein Tipp: Nehmt Naturreis her. Er ist nur etwas dünkler und in seiner Schale stecken alle notwendigen Mineralstoffe die gerade Kinder im Wachstum so dringend brauchen.
Wenn man ihn im Reisauflauf oder Reisfleisch versteckt, wird auch nicht sofort gemeckert und gerade wenn er mit gekocht wird, bleiben die Stoffe im Essen und man schüttet sie nicht in den Ausguss.

Schritt 3: Gewürze:

Fertiggewürzmischungen sind doch ein Traum, oder? Man kauft die Mischung ergänzt sie mit den 2-3 Zutaten die darauf steht, hofft, dass die Angabe über die Portionsgröße stimmt und braucht nicht mehr weiter darüber nachdenken. Außerdem muss man nicht 5 verschiedene Gewürze kaufen, sondern es reicht eine Packung.

Mein Tipp: Ja, ich bin auch FÜR Gewürzmischungen. Ich habe hierfür zwei Zugänge entwickelt. Für meine eigenen Mischungen habe ich mir einfach leere Gläser gesammelt und mische diese selbst zusammen. Zum Beispiel das Grillhenderl-Gewürz oder für meine Bolognese Sauce. Das verkürzt die Kochdauer jetzt nicht unbedingt, aber ich muss nicht 100 Mal abschmecken – sondern weiß dann schon wie viel ich davon brauche. Auch wenn einmal eines meiner Kinder kochen möchte, schmeckt es immer allen gut.
In meine eigenen Gewürzmischungen gebe ich auch nur GUTES Salz hinein.

Und die zweite Variante: Hochwertige Gewürzmischungen. Man erkennt sie daran, dass die Zutatenliste ohne E-Nummern auskommt und die Inhaltsstoffe wirklich nur das sind, was drauf steht. Perfekt wäre es, aus rein biologischem Anbau. Diese sind zwar etwas preislich Höher angesetzt, jedoch braucht man dann auch weniger zum würzen, dem Körper tut es aber wesentlich besser. Woher ich meine Gewürze, zum Beispiel beziehe, könnt ihr hier nachschauen: Nachshoppen

Ein Rezept habe ich für euch, einfach und es macht sich fast von selbst PLUS man kann damit „mealprepen“ !

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LYTY-Reisfleisch_Rezept

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Altmodische Linse..?

Hallo ihr Lieben,

In meinem Blogpost Iss was du willst-Tag habe ich ja ganz motiviert gemeint, warum nicht etwas versuchen, was man noch nie probiert hat. Mehr, als dass es nicht schmeckt und man das Lebensmittel einfach in einer anderen Form weiter probiert, kann ja nicht passieren.

Denn auch ich brauche erst einmal die Muse um mich neuen Lebensmittel zu nähern. Dazu müssen sie folgende Phasen durchlaufen:

1. Phase: Im Geschäft tigere ich daran mehrere Wochen, manchmal Monate oder gar Jahre daran vorbei.

2. Phase: Ich interessiere mich erst einmal dafür, wenn ich nette Fotos auf anderen Instagram Accounts sehe oder Google Rezepte, wo ich mir erhoffe, dass ich Anhand der anderen Zutaten ungefähr eine Vorstellung davon bekomme, was auf mich zukommen könnte.

3. Phase: Ich kaufe es.

4. Phase: Es liegt zu Hause herum und wird von links nach rechts und rechts nach links geschlichtet.

5. Phase: Ich suche neue Rezepte wenn ich das Lebensmittel beim hin und her schlichten in der Hand hatte. Meist fehlen aber noch Zutaten, weshalb ich die Rezepte irgendwann wieder verwerfe.

6. Phase: Das Ablaufdatum ist in nächster Zeit erreicht. Es wird erneut ein Rezept gesucht.

7. Phase: Die Entscheidung welches Rezept nun gemacht wird, fällt schwer. Die Kriterien: Nicht zu aufwändig (man weiß ja nicht, ob es schmeckt und da will man nicht 3 Stunden hinter dem Herd stehen) , nicht zu befremdlich (was der Bauer nicht kennt, ist sowieso schon eine Überwindung, da muss nicht auch gleich noch ein Gewürz dran, was man selbst niemals aussprechen kann..) und die Konsistenz muss optimal mit schon bereits für gut befundenen Mahlzeiten überein stimmen. Also eh ganz einfach.

8. Phase: Die Zutaten werden endlich nach Hause getragen. Das Ablaufdatum nähert sich rasant!

9. Phase: Die Zubereitung des neuen Lebensmittels, plus der Optimierung des Rezeptes mit den bereits zusammen gesuchten 1000 anderen Rezepten.

10. Phase: Essen und es sich schmecken lassen und sich fragen, warum man immer wieder so viel Trara darum macht.

Ja – so oder so ungefähr kann das hier ausarten. Nicht immer in allen Phasen und nicht immer brauchen alle Phasen 2-3 Jahre, aber manchmal eben doch.

Bei mir waren das rote Linsen. Braune Linsen gab es oft bei meinen Eltern als ich noch ein Kind war. Ganz super klassisch – Linsen mit Speck und Semmelknödel. Aber was ist denn mit den roten Linsen? Wenn ich einkaufen bin, grinsen sie mich immer so nett bunt aus dem Regal an. Ja – ok – wirkt jetzt sicher etwas Befremdlich für euch, dass mich Lebensmittel angrinsen, aber ich meine das eher im übertragenen Sinn. Oder doch nicht? 😉

Also sind diese lustigen, kleinen roten Linsen mit mir nach Hause gekommen. Und da lagen sie jetzt ne ganze Weile herum und durchliefen Phase 1-10..

Für Euch ein echt leckeres und leichtes Linsen-Suppen Rezept mit Ingwer. Ohne viel Schnick-Schnack.

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LYTY-Linsen-Ingwer-Suppe_Rezept

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Ich habe heute leider keinen Blogpost für dich..

Hallo Ihr Lieben,

ich habe heute leider keinen neuen Post für euch, jedoch mehrere bereits geschriebene nach einem Ranking, wie sie euch am Besten gefallen haben.

Platz 1. Die schnelle und gesunde Kinderjause

Platz 2. Die ideale Familien-Mahlzeitenplanung

Platz 3. Frühstück to go!

Platz 4 Es herbstelt — mit Rezept!!

Platz 5. Kinder, Teenager und gesundes Essen? – geht gar nicht! oder?

Platz 6. Gesundes Grillen – geht das? Mit Rezept!

Platz 7. Salz vs Salz (gibt es Unterschiede)

Platz 8. Tee-Liebe

Platz 9. AH- Hirse! (Rezept)

Platz 10. Paprika – eine Vitamin C Bombe (+Rezept)

Es freut mich, dass gerade Beiträge mit Rezepten sehr gut bei euch ankommen.

Lasst mir doch eine Kommentar da, was euch gut gefällt oder euch im Alltag beschäftigt. So kann ich noch gezielter für euch meine Blogs erfassen.

Habt ihr gesehen? Beim Beitrag „Frühstück to go“ und „Die ideale Familien-Mahlzeitenplanung“ habe ich ganze Rezept-Dateien angeboten. Ein Mail an office@lyty.at reicht und ich schicke sie euch zu!

Wenn ihr Neugierig seid und einen auf euch zugeschnittenen Plan benötigt um ernährungstechnisch für den Anfang nicht ganz auf euch alleine gestellt zu sein, dann ist ein Ernährungstraining mit mir genau das Richtige für euch. Ihr bekommt einen genauen Mahlzeiten-Plan, der auf eure Bedürfnisse und Geschmäcker abgestimmt ist und euch hilft, viel Zeit zu sparen und trotzdem auf gesunde Ernährung zu achten! Ganz nach dem Motto „Keep it simple“. So ein Training hilft euch nicht nur im JETZT sondern begleitet euch für euer restliches Leben. Also könnt ihr nur gewinnen.

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Kinder, Teenager und gesundes Essen? – geht gar nicht! Oder?

Hallo ihr Lieben,

Kindern und Teenagern gesundes Essen näher zu bringen, ist manchmal genauso schwierig wie zwei Plus-Pole zueinander zu führen. Genauso wie es sich sehr schwierig darstellt, die Kinder dazu zu bringen, ihre Schmutzwäsche nicht ineinander verstrickt in die Wäschebox zu schmeißen (insofern die Schmutzwäsche überhaupt so weit kommt) ODER die Bananenschale in den Mistkübel zu werfen. Gleiches gilt auch für das schließen und zurück räumen von Schokocreme und das entsorgen von Nasch-Verpackungen.

Ja – meine Kinder naschen auch, bekommen unterwegs auch mal einen Eistee und knabbern Chips. Und JA ich weiß, was darin enthalten ist.

Phu endlich – jetzt ist es raus.

Es braucht aber heute REGELN. Zu Großeltern´s Zeiten gab es das ja in der Form noch nicht so billig und überall zu bekommen. Ab und zu, wenn man am Sonntag nach der Kirche zum Wirten ging, gab es Bier und Wein für die Erwachsenen und ein Himbeerkracherl oder Cola für die Kinder (eventuell bei manchen umgekehrt, aber he – ich bin hier nicht um zu Verurteilen 😉 ) Unter der Woche hat Mama frisch gekocht und pünktlich wenn der Papa heim kam, stand das Essen auf dem Tisch (oder so ähnlich). Allerdings mussten die Beiden auch mit einem Gehalt auskommen. Hatten trotzdem ein Haus und oft mehrere Kinder und somit war auch das Haushaltsgeld knapp berechnet. So war es jedenfalls bei meinen Großeltern. Trotzdem wurden alle satt und das war – in der Nachkriegszeit – schon ein Luxus. Naschen bestand aus dem Samstagskuchen und Kürbiskernen. Mehr war nicht drinnen. Als Kind aß ich manchmal heimlich die Kochschokolade.

Gut, aber wie kann man nun Kindern und Teenagern gesundes Essen schmackhaft machen,  ohne lange Gesichter zu bekommen oder gar den Weltuntergang herauf zu beschwören?

Zusätzlich kommt oft immer noch dazu, dass ja jedes Kind / jeder Teenager unterschiedlich ist. Was ich persönlich echt anstrengend finde, und hoffe, die Industrie erfindet hier endlich mal etwas ordentliches. Selbst aufräumende Wohnungen und „Schema F“ Kinder und Jugendliche wären etwas, was uns wirklich helfen würde! Oder was denkt ihr… Das ist natürlich nur ein Scherz – bis auf die selbst aufräumenden Wohnungen.

Gut – lange Rede kurzer Sinn: genug geblödelt. Nun wird es Ernst. Ich habe zwei Experten befragt und möchte euch an diesen Gedankengängen Teil haben lassen. Großkind ist übrigens fast 12 und in der Pubertier-Anfangs-Phase und Kleinkind fast 8 Jahre alt. Also zwei komplett verschiedene Lebensphasen

1 . Frage: Wie könnte dir gesundes Essen besser schmecken:

Großkind: Mit Saucen.

Kleinkind: Wenn ich es koste. Und dann entscheide ich mich.

2. Frage: Was genau schmeckt dir, am Essen.

Großkind: Es darf nicht zu trocken sein. Darum ja auch die Saucen. (Teenager-typisches Augenrollen inklusive)

Kleinkind: Wenn es flüssig ist und bissi süß schmeckt. Also, wenn es so den Hals gut runter rinnt.

3. Frage: Warum glaubst du, musst du Essen?

Großkind: Damit man nicht stirbt und man alle Stoffe bekommt für den Körper. Eisen und so komische Spurendinger für die Knochen.

Kleinkind: Ja, weil ich sonst sterbe und das hilft mir beim Wachsen.

4. Frage: Sind Süßigkeiten auch zum Wachsen?

Großkind: Nein.

Kleinkind: Nein, das ist nur für den Strom (er meint die Energie)

(Anm.: Ja genau – SO habe ich auch gerade geschaut)

5. Frage: Was ist  dein Lieblingstrinken?

Großkind: Am liebsten Wasser und manchmal Orangensaft

Kleinkind: Himbeersaft mit Wasser

6. Frage: Was würdest du von der Regel halten statt Saft, 1-2 Gläser Wasser pro Tag zu trinken? Und sonst Saft oder Tee?

Großkind: Ich trinke sowieso mehr und nur Wasser. (sie lacht.)

Kleinkind: Ich möchte 3 Gläser Wasser trinken. (wir lachen.. er bekommt zwar in Schule, Sport und Abends nur Wasser – aber das ist immer mit Gemecker begleitet, was wir ignorieren)

7. Frage: Wenn eine Mami oder ein Papi ein Essen kocht, was für dich gut und gesund ist, wie müsste es aussehen, dass du es ißt. 

Großkind: Es muss gut riechen.

Kleinkind: Lecker. Rückfrage: Was meinst du? : Nicht wie Matschepampe.

8. Frage: Ißt du lieber rohes oder gekochtes Gemüse und Obst?

Großkind: Roh, weil das viel knackiger ist.

Kleinkind: Roh, weil das frisch und kalt ist.

(Anm.: Sie sind sich EINIG!!! *freudensprung*)

9. Frage: Ist es dir wichtig, wie das Essen auf dem Teller aussieht?

Großkind: Nö, .. – Hauptsache es gibt genug.

Kleinkind: Ich mag es wenn du aus Gemüse Gesichter oder Blumen auf dem Teller machst.

10. Frage: Magst du lieber weiches Essen oder lieber knackiges?

Großkind: knackiges

Kleinkind: knackiges

(Anm.: Noch mal EINIG!)

11. und letzte Frage: Wenn du dir aussuchen könntest, was es in deinem Speiseplan gibt, WAS wären das für Lebensmittel?

Großkind: Grüner Apfel, Palatschinken, Fleisch, Karotte mit Dip (sie meint Topfenaufstrich) , Brot, Fisch im Ganzen und mit Kräutern, Apfelchips,

Kleinkind: Fleisch, Frittaten-Suppe, Karotten, Gurken, Äpfel, Bananen,

Mein Resümee und somit mein Tipp an euch:

Nehmt meinen Fragenkatalog und fragt doch eure Kinder einmal durch. Vielleicht habt ihr auch den einen oder anderen Anstoß für eure zukünftige Menü-Liste. Ich würde mich freuen, wenn ihr mir eure Antworten zukommen lassen würdet (office@lyty.at) Ich könnte ein Ranking zusammen stellen der Lieblingsrezepte von und für Kinder!!

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Sohnemann beim Fernseh-knabbern

Was ich auch noch wichtig finde zu erwähnen.

Eine Ernährungsumstellung passiert nicht von heute auf morgen. Kinder dürfen niemals das Gefühl bekommen, sie seien schlecht, weil sie sind wie sie sind. Teenager kann man schon etwas mit dem Umdenken locken. Das, dass was sie in sich füllen, ja die Grundsubstanz ist, für ihr weiteres Leben. Schlechte Haut, fettige Haare kommen durch die Hormonumstellung, kann aber verbessert werden, da sehr viel mit Nahrung (Säure-Basen-Haushalt) unterstützt wird. Und das Chips-Fett über kurz oder lang auch ansetzt. Zumal sie mit gewissen Lebensmittel ihre Nägel schön halten, ihre Haare schneller lange wachsen und glänzender bleiben und vor allem die Getränke wahre Konzentrationskiller sind, und sie in der Schule wesentlich besser Infos mitnehmen würden, wenn sie hier ansetzen.

Essen soll außerdem Spaß machen.

Die Großkinder dürfen ruhig selbst kochen. Sich aus dem angebotenen Sortiment eine Mahlzeit ausdenken. Egal was dabei raus kommt. Aber kochen und experimentieren macht Spaß. Und wenn anschließend gemeinsam gegessen wird, und die Kinder sehen, wie gut es anderen Schmeckt, dann ist es das A und O für ihre #Selbstliebe. Das können im Übrigen sowohl Buben als auch Mädchen prima.

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Tochter macht uns spontan eine Jause

Geht es langsam an.

Den geschälten Reis Stück für Stück durch Naturreis ersetzen und auch die Spaghetti zuerst mit hellen Dinkelnudeln tauschen, bevor ihr in die Vollkornschiene geht. Auch hier gilt – es muss nicht immer Vollkorn sein und auch nicht innerhalb von 14 Tagen alles umgestellt, in der Hofnung, alle schreien „juhuu“..
Aber wenn man Weizennudeln als „Naschi“ betrachtet und diese einmal die Woche einplant und sonst gute Beilagen wie Kartoffeln, Gemüse und Co her nimmt, ist das wirklich in Ordnung. Achtet einfach zuhause darauf, dass ihr wenig oder kaum Weizenprodukte nehmt. Industriezucker am besten komplett meidet und die Inhaltstoffe von fertig gekauften Lebensmitteln gut unter die Lupe nehmt. Kennt ihr Kennzeichnungen nicht oder ist für ein relativ simples Produkt die Liste ewig lange, lasst es einfach liegen. Sogar in Obstriegeln steckt oft nur 100-Fach verarbeitetes Zeug drinnen.

Was ich noch sagen will.

Viele Kinder essen im Hort, in der Kantine oder holen sich vom Supermarkt ums Eck schnell eine Extrawurstsemmel (im Idealfall…) mittags.  Dieses Essen ist nicht immer optimal. Aber  – nur eine Mahlzeit macht nicht die komplette Ernährung aus. Umso wichtiger ist es, in seinen eigenen Handlungsraum darauf zu schauen, was man seinem Körper mit gibt.

Ich hoffe, ich konnte euch durch meine zwei Experten und meine Gedanken dazu ein paar wertvolle Tipps mit geben. In nächster Zeit werde ich in mich gehen und euch Praxis-Tipps liefern, wie ihr eure Sturköpfe „rum“ bekommt. Bleibt „in Beziehung“ mit euren Kindern, gebt aber Eckpfeiler vor, schließlich liegt es in der Verantwortung der Eltern/Erziehungspersonen, ihnen die bestmögliche Startbedingung zu geben. Der Körper verzeiht sehr viel und man kann JEDEN Tag umdenken. Es ist niemals „egal“ sein Leben bewusst zu führen.

Wenn ihr Neugierig seid und einen auf euch zugeschnittenen Plan benötigt um ernährungstechnisch für den Anfang nicht ganz auf euch alleine gestellt zu sein, dann ist ein Ernährungstraining mit mir genau das Richtige für euch. Ihr bekommt einen genauen Mahlzeiten-Plan, der auf eure Bedürfnisse und Geschmäcker abgestimmt ist und euch hilft, viel Zeit zu sparen und trotzdem auf gesunde Ernährung zu achten! Ganz nach dem Motto „Keep it simple“. So ein Training hilft euch nicht nur im JETZT sondern begleitet euch für euer restliches Leben. Also könnt ihr nur gewinnen.

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Wer ist verantwortlich für meine Gesundheit?

Hallo ihr Lieben,

Ich habe schon lange diesen Blogbeitrag geplant, aber habe ihn immer nach hinten verschoben. Es ist nun einmal so, der Wahrheit ins Gesicht blickt niemand gerne und ich muss ehrlich sagen, ich weiß auch nicht so recht, ob ihr schon bereit seid. Denn die Schuld, dass man sich nicht wohl fühlt, gibt man eben gerne anderen. Den Umständen, fehlender Zeit, anderen Personen in der Familie, die ja den eigenen Weg nicht mit gehen möchten.

Nicht immer unbedingt anderen Menschen. Es gibt verschiedene Gründe warum man in seiner aktuellen Phase bleibt.

Ich versuche einige aufzuzählen:

  1. Keine Zeit
  2. Stress
  3. du bist die/der Einzige aus deinem Umfeld/deiner Familie
  4. so schlimm ist es ja nicht (zumindest wenn man schnell am Spiegel vorbei huscht)
  5. du hast dir gerade eine Kleidungsgröße größer gekauft und dich damit abgefunden
  6. dein Umfeld schaut komisch wenn du gesunde Sachen ißt
  7. so lange der Arzt nichts sagt…
  8. sterben muss man sowieso..

Die Liste könnte ich endlos führen. Mit Sicherheit fällt Euch noch eine Menge eigener Gründe ein.

Oder?

Vielleicht ist man zu sich selbst auch zu Streng. Kennt nur Schwarz und Weiß und fürchtet sich vor der Umstellung? Weiß oft nicht wo man beginnen soll? Da es irgendwo überall Handlungsbedarf gibt.

Mein Blogbeitrag, „Wie man Pläne in die Umsetzung bekommt„, könnte dir für die ersten Schritte helfen. Denn in Bewegung kommen, ist der erste Schritt. Raus aus dem Vakuum, der schlechten Gewohnheiten. Der lieb gewonnenen Trägheit, die deinen Körper kaputt macht. Die dich kaputt macht. Überlege einmal, was du deinem eigenen Körper antust. Da reden wir alle, davon mindestens 100 zu werden, unsere Pension auszukosten und arbeiten insgeheim auf den Tag hin, wenn es endlich so weit ist und wir unseren Lebensherbst auskosten können, und dann tun wir unserem Körper HEUTE schon so viel an?

Eine Extremdiät nach der Anderen… und entziehen unserem Körper damit wertvolle und essenzielle Stoffe. Wechseln uns ab zwischen Couchpotatoe und kurzen Sessions von Fitnessstudiobesuchen, die in diesem Abstand überhaupt nichts bringen, nur damit wir unser Gewissen beruhigen…?

Nein, dass ist definitiv NICHT gesund, eine Ernährungsumstellung oder wertvoll.

Der Körper ist ein Gewohnheitstier. Er braucht einige Zeit um sich auch auf dich und deine Lebensweise umzustellen. Es braucht ein ordentlich definiertes Ziel um dich dauerhaft zu motivieren, denn es gibt doch immer Durchhänger, Krankheiten, außergewöhnliche Umstände. Das ist es nämlich, was man auch LEBEN nennt. Und überschüssige Kilo, schlechte Angewohnheiten und voll gestopfte Tage kommen nicht von heute auf morgen. Somit liegt es auch an dir, deinem Körper und deinem Geist genug Zeit zu geben. Der Rest passiert dann automatisch.

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Sobald du deine Energiezufuhr ausgewogen deinem Körper zur Verfügung stellst und beständig Bewegung in dein Leben bekommst, kommt der Rest von alleine. Es bringt dir nichts, wenn du 1 Mal im Monat ins Fitnessstudio läufst, Proteinshakes  und Low-Carb-Nachbauprodukte futterst und auf der anderen Seite jede noch so kleine Strecke mit dem Auto zurück legst und keinen Schritt weiter machst als zuvor. Dein Speiseplan weiterhin aus Lieferservice und Conviniencefood besteht und alles nur zwischendurch oder nebenbei konsumierst. Das alles noch in einer Stress-Blase ohne jemals den Körper auszugleichen.

Ich helfe dir gerne die ersten Schritte zu gehen. Es tut auch nicht weh. Ich verspreche es.

Denn DU bist verantwortlich für DEINE Gesundheit. No one else.

Alles Liebe,

NiNa

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Wenn das Leben rückwärts läuft…

 

Hallo Ihr Lieben,

Herbstzeit bringt die Natur dazu sich langsam zu verabschieden. Es ist noch genug Zeit um einzukochen und die letzten Früchte des Sommers einzuholen. Dafür habe ich mir für Euch ein leckeres Kürbisrezept für Kürbispuffer von meiner Freundin schicken lassen.

Eigentlich wollte ich über den wunderschönen Herbst mit all seinen Farben und seiner wärme berichten. Der Beitrag sollte am Sonntag online gehen, wie jede Woche, doch – ……..

Das Leben ist das Leben, und während ich hier in der Sonne sitze, den Nachbarkindern beim Spielen im Garten zuhöre, mein Hund an meiner Seite die letzten wärmenden Strahlen genießt, ist nicht immer alles so Idyllisch wie es scheint.

Das Leben passiert leider nicht nacheinander, hat meine Mama mir gestern gesagt.

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Manchmal passiert einfach alles gleichzeitig und das Leben scheint uns zu überrollen. Sei es eine schwierige Umstellungsphase in der Schule, ein neuer Arbeitsplatz, oder der Verlust einer nahe stehenden Person.  Ab und zu passiert es, dass uns die Emotionswelle ins Strudeln bringt.

Als Mutter von zwei Kindern, die beide nun in der Schule sind und beide meine Unterstützung brauchen, ist oft der Spagat zwischen MEINEN Verpflichtungen mit zwei Berufen plus Ausbildung, den Verpflichtungen der Kinder mit all den Dingen die sie brauchen eine Herausforderung, wenn dann auch noch zusätzlich das Leben in all seiner Ungeplantheit daher kommt.

Gerade in so Hoch-Zeiten, denke ich mir: „Heute noch Kochen?“ und der Gedanke schleicht sich an, doch einfach über die extrem leicht gestaltete Lieferservice-App zu bestellen. Schließlich ist es ja praktisch. Man muss NICHT einmal mehr mit jemandem Sprechen und dem chinesischen Lieferdienst am Telefon erklären, was man in seinen gebratenen Reis nicht will. Einfach schriftlich, abschicken, per PayPal bezahlen, warten, essen.

Ja, wie praktisch.

Aber ist es auch wertvoll? Ist es für dich, für die Kinder und die Partnerschaft gut, wenn man sich nur von der Arbeitsstelle, nach Hause und vielleicht zu den Hobbies der Kinder bewegt und dann keinen Meter mehr weiter?

Wir sind in einer Zeit angekommen, wo zwar über weite Entfernungen noch nie so gut Verbindungen gehalten werden konnten, schließlich gaukeln die Bilder der Freunde auf Facebook, Instagram oder WhatsApp einem vor, man wäre „dabei“ gewesen, man wüsste über diese Person Bescheid, aber tatsächlich ist es ein berieseln lassen – wie vor dem Fernseher. Man lebt mit den Hauptfiguren mit, aber es berührt uns nicht emotional. Nur so weit, wie wir es eben wollen. Kontrolliert.

Meine Tochter ist inmitten einer Generation, die sich, statt zu treffen (sei es für eine Stunde) lieber auf dem PC trifft um dort ein Spiel gemeinsam zu spielen. Verbunden über Skype. Ich habe mir das einige Tage angeschaut.  Muss aber sagen, dass ich es insofern abgestellt habe. Sie kann es so mit Freunden, die etwas weiter weg wohnen handhaben, wo es mir und deren Eltern nicht so einfach möglich ist, sie unter der Woche zusammen zu bringen. Freunde, die in der unmittelbaren Nähe wohnen, sind jedoch zu besuchen.

Lasst uns dagegen steuern.

Regenbogenherz

Natürlich ist es in unserer Gesellschaft nicht mehr weg zu denken. Hat jemand kein WhatsApp, ist er fast gesellschaftsunfähig, da er nicht einmal in Gruppen hinzu gefügt werden kann. Gruppen, in denen man sich aussuchen kann, ob man nur „mit liest“ oder aktiv daran Teil nimmt. Immer Sorge etwas zu verpassen, irgendwelche Informationen nicht zu erhalten, irgendwo ausgeschlossen zu sein, oder sich angegriffen fühlt aufgrund Aussagen, die oft gar nicht so gemeint waren. Dabei ist eine Gruppe nichts anderes als ein Mittel zum Zweck. Irgendjemand erspart sich bei der Informationsflut, sich direkt mit einer Person zusammen zu reden/telefonieren/schreiben. Die Frage nach „Wie geht es dir“ wird geschrieben, statt zu reden, in der Sorge, die Wahrheit zu erfahren. Die Emotion auf der anderen Seite nicht kontrollieren zu können. Selbst damit überfordert zu sein.

Was tun wir?

WIR gehen AUS. Wir alle zusammen. Will „Mama“ nicht kochen, packen wir uns zusammen und gehen. Wir lassen uns von der guten Laune der Gasthäuser anstecken, oder sind umso freundlicher, wenn uns die Kellnerin schon sehr abgearbeitet und müde vorkommt. Manchmal rufen wir noch Freunde dazu oder schließen uns bei meinen Eltern an, die Erfinder des „Wochenteilers“.. , manchmal sind wir nur zu viert.

Will einer nicht, wird der Mama geholfen. Sei es beim Tisch decken, beim klein hacheln der Zutaten oder beim umrühren. Manchmal lassen wir uns gemeinsam ein Essen einfallen, manchmal gebe ich die Zutaten vor. Da ich lauter sehr schnelle und gesunde Gerichte in meinem Repertoire habe, gehen die Gerichte sehr schnell. Außerdem hat der Mann im Haus auch manchmal die Küchenschürze statt der „Hose“ an und verwöhnt uns mit seinem Grillhenderl, den leckeren Maroni im Herbst oder grillt uns – auf den Punkt – das Fleisch im Sommer.

Manchmal läuft das Leben rückwärts.

 

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Gerade in diesen Zeiten, brauchen wir gute Nährstoffe. Der Stress, die Sorgen, die Trauer, die Ängste, der Schlafmangel, sind allesamt Vitamin- und Mineralstoffkiller. Bei Kindern ist es umso wichtiger, darauf zu achten, dass die ausgewogene Versorgung aufrecht bleibt. Sie sind noch im Wachstum und benötigen mehr tägliche gute Stoffe um diese immer stetig neuen Inputs zu verarbeiten. Die tägliche Leistung, zu bringen, die von der Schule und den Hobbies erwartet wird. Gerade Kinder sind noch viel feiner und viel unbelastbarer als Erwachsene. Sie nehmen auf, ohne zu filtern. Umso wichtiger ist es, hier die Versorgung auf allen Ebenen zu Gewährleisten.

Ja, manchmal läuft das Leben eben rückwärts. Das Leben ist eben leben mit all seinen Facetten und es passieren Ereignisse nicht nacheinander und oft auch nicht immer, wenn wir die Zeit und die notwendige Belastungskapazität erreicht haben.

 

Achte auf dich.

 

 

Alles Liebe,

NiNa

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Die schnelle und gesunde Kinderjause

Hallo Ihr Lieben,

Wir haben zwei Kinder. Mit einem Altersunterschied von immerhin 4 Jahren. Während der Kleine noch mit seinen 7 Jahren mit einem halben Apfel und einem Glas Milch am Vormittag locker satt ist, braucht die Große mit ihren 11 Jahren, teilweise Wagenladungen an Essen mit. Nicht immer, ab und zu bringt sie auch viel wieder nach Hause, aber zu Hoch-Zeiten mampft sie wie ein Scheunendrescher und erklärt mir, sie hat immer noch Hunger.

Ich brauche mich unter der Woche, nur um die Vormittagsjause kümmern. Mittags ißt unser Kleiner im Hort und unsere Große an den kurzen Tagen zuhause, sonst ist auch sie für das Essen in der Schule angemeldet. Nachmittags Essen die Kinder zuhause, meist nur Obst. Selten Knabbergebäck.

Mein Anspruch an die Jause ist daher, dass es ausgewogen sein soll. Süßigkeiten sind in der Jausenbox nicht erlaubt. Genascht wird bei uns erst nachmittags, da eine Hand voll, und gut ist. Diese Regel gilt aber nicht für alle Kinder und oft kommt mein Sohn nach Hause und erzählt mir, dass jemand Maoam, Gummitiere oder Schlecker mit hatte. Wie finden wir also unseren Mittelweg? Wirklich verbieten will ich den Kindern auch nicht alles. Und bevor sie es sich dann vielleicht selbst kaufen (es gibt Buffets in beiden Schulen mit nicht unbedingt optimalen Lebensmittelangeboten für Schulkinder die sich konzentrieren sollen) suche ich eben Alternativen.

Natürlich kann man dem Kind JEDEN Tag einen Apfel, ein Butterbrot und eine Flasche Wasser mit geben. Aber ganz ehrlich – würdet Ihr gerne JEDEN Tag das selbe Essen? 9 Jahre lang. Plus vielleicht schon die Kindergartenzeit vorab? Also, ich kann das ganz einfach für mich beantworten — NEIN.
Ich habe auch meine Lieblinge, die ich dann auch ausgiebig esse, bis es abgelöst wird von einem neuen Liebling. Abwechslung macht das Leben bunt, finde ich, weshalb ich mir schon viele Gedanken mache, wie ich meinen Kindern eine Jause mit gebe, die sie gerne essen.

Die Menge

Was ist zu beachten. Und ißt mein Kind genug?

Die Menge kann man mit der Faust oder der Handfläche eines Kindes festlegen. Mein Kleiner zum Beispiel liebt derzeit Mandarinen. Nach zwei Stück ist er aber meist im ersten Stepp satt für etwa 1-2 Stunden bis dann sowieso das Mittagessen serviert wird.

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Die Faust meiner Tochter ist natürlich größer. Da sie aber im hormonellen Umschwung ist hat sie eben noch mehr Bedürfnisse nach bestimmten Lebensmitteln. Ihre Freundinnen kaufen sich Chipstüten und Smarties. Wir suchen die Alternative wo anders, wenn es ums knabbern geht, denn oft ist es die Textur des Essens und gar nicht die Chipstüte selbst. Heute hat sie knapp einen halben Kilo Weintrauben auf einen sitz verdrückt. „Die waren so knackig“, laut ihrer Aussage. Gestern zum Abendfernsehen hat sie getrocknete Erdbeeren genascht. Mir persönlich viel zu sauer, sie ißt sie mit Begeisterung.

Ideen für die Jausenbox

Neben den Klassikern wie, frisches Obst und Brot mit Butter oder Marmelade haben wir beim Shoppen noch einige weitere interessante und witzige Lebensmittel gefunden.

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Ja, es wirkt vielleicht auf den ersten Blick befremdlich, aber gerade Babyprodukte werden sehr stark kontrolliert. Wenn hier ohne Zusatzstoffe drauf steht – dann kann man davon ausgehen, dass sich kein Produzent traut, hier etwas gegenteiliges zu tun. Ich spreche allerdings wirklich nur von den BABY-Produkten. Nicht die Kinderprodukte im Supermarkt!

Was auf jeden Fall in die Jausenbox gehört ist Obst oder Gemüse:

Entweder als frisches Obst oder – wie wäre es ein Mal mit Fruchtchips oder Apfelringen? Hier könnten die Kinder auch Spaß daran finden, weil es einfach eine neue Konsistenz ist. Manche Kinder essen nicht gerne Äpfel die braun wurden. Da sind doch Apfelringe oder Apfel-Chips ideal. Ißt mein Kleiner unheimlich gerne.

Dazu gehören auch Kohlenhydrate:

Als Alternative zu Butter-, Käse-, Wurstsemmel warum nicht einmal etwas zum Knabbern? Meine Große nimmt das noch ZUSÄTZLICH zu ihrem Brot mit. Auch das variiere ich. Einmal ist es Mischbrot, dann Vollkornbrot, dann Pumpernickel. Ganz nach Lust und Laune.

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Ganz wichtig: Trinken!

Hat noch jemand einen Trinkmuffel? Während meine Große mit Begeisterung Wasser trinkt, verweigert mein Kleiner alles, was nicht farblich ist. Er will Wasser mit Geschmack und ich habe wirklich ALLES versucht.

Ok – ich lasse ja mit mir reden. Er bekommt nun Wasser mit Geschmack, allerdings bestimme ich den Inhalt. Es muss Zuckerfrei sein. Unsere Lösung: Ein Teebeutel einfach in die Wasserflasche hängen. Es reicht kaltes Wasser. Durch die lange Ziehzeit nimmt das Wasser den Geschmack sehr gut auf. Ich habe für uns von der TeeFee den Himbeere-Tee  entdeckt, da ich zuerst dachte, mein Sohn trinkt es nur, wenn es süß schmeckt. Jedoch trinkt er mittlerweile den ganz normalen Fürchtete auch. Manchmal will man nicht nur Wasser trinken, jeder Mensch hat eben Zeiten, wo nicht NUR Wasser runter geht.  Da helfen wir uns mit Joost aus, statt Sirup. Das ist dein fruchtiger Kick und die gleichzeitige Versorgung mit wichtigen Nährstoffen und Vitaminen. Obstsäfte stark verdünnt mit Wasser gehen natürlich auch. Die, schmecken meinem Burschen aber gar nicht.

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Was ist mit Süßigkeiten in der Kinderbox?

Also, ganz ehrlich? Ich mag es nicht. Aber auch hier macht die Dosis das Gift. Ja, meine Kinder bekommen manchmal Balisto oder andere Riegel mit Schokolade mit. Manchmal auch mehrere Tage hintereinander (bis eben die Packung wieder leer ist) und dann eben nicht mehr. Dann gibt es Rosinen, Trockenfrüchte, Mini-Fruchtriegel oder Studentenfutter.

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Die süßen, kleinen Verpackungen machen den Kindern Spaß und mit den lustigen Aufdrucken werden sie gerne angenommen. Unbedingt aber bei Trockenfrüchten darauf achten, dass sie UNGESCHWEFELT sind.

Was tun, wenn mein Kind kein Obst isst?

Bitte probiere es weiter. Obst und Gemüse gibt es in so vielen Varianten. Irgendwas nehmen die Kinder dann schon an – und wenn es nur für eine Woche ist, und man sich wieder auf die Suche machen muss. Ihr macht das nicht für Euch, sondern dafür, dass Eure Kinder später keine Probleme haben.

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Für die Schleckermäuler unter den Obstverweigerern, kann man Fruchtpulver in Sauerrahm einmischen, damit Muffins backen oder Smoothies mitgeben. Auch frisch gepresste Fruchtsäfte sind hier ok. Da reicht allerdings ein Glas, denn überlegt mal, wie viele Früchte in so ein Glas hinein passen! Irgendwas geht immer.

Die Mischung machts!

Also wie ihr seht – bei uns ist es kunterbunt. Die Mischung machts und einmal in der Woche dürfen die Beiden zum Buffet gehen und da kaufen sie sich dann auch eine ganz ungesunde und fettige EXTRA-Wurst-Semmel, einen Muffin, Zimtschnecken oder sicher auch etwas von den 5 Cent-Naschereien. Ich sehe es nicht so, dass sie es dann als Freibrief sehen und dann dem Ungesunden so geballt nachgeben, auch zuhause hätten sie genug Gelegenheit, statt dem halben Kilo Weintrauben, eine Packung Chips zu essen.

Es liegt an uns, den Kindern anzubieten, was sie essen dürfen. Sie selbst dürfen sich aber dann entscheiden, WAS sie davon essen und wie VIEL. Schließlich ist es ihr Magen. Ich bin nicht dafür, die Kinder zu „Vielessern“ heran zu ziehen. Sie zu loben, wenn sie nach einer Portion Suppe noch bei der Hauptspeise eine ordentliche Menge verdrücken und eine Stunde später mit Keksen, Hirsebällchen oder Pudding herum laufen.

Ich hoffe, ich konnte viel Anregungen mit geben, wie man auch ohne zu backen, viel Aufwand und trotzdem abwechslungsreich eine Kinderjause zubereiten kann. Ich würde mich wahnsinnig über eure Jausen-Ideen freuen. Verlinkt mich doch einfach auf Instagram oder Facebook unter dem Hashtag #lytypowerkidssnacks. Ich freue mich drauf!

Alles Liebe,

NiNa

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